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King of f*cking everything

Aus gegebenem Anlass (das Album Xscape von Michael Jackson kam endlich an und ich musste nach/während des ersten Liedes so schrecklich weinen, dass ich den Rest erst nach einer halben Stunde hören konnte) möchte ich ein wenig erzählen, wieso ich so gestört bin, wie meine Freunde es nennen. Dass ich ein großer Michael Jackson Fan bin, brauche ich euch ja nicht zu erzählen. Das kann man ja auf der Seite meines Blogs bei diesem Über-Favoriten-Gedöhns sehen. Was bei mir aber anders ist, ist dass ich nicht einfach so ein Fan bin, sondern in meinem Kopf irgendwie drin ist, dass ich mit Michael befreundet bin. Wenn ich seine Musik höre, fühlt es sich so an, als würde mein bester Freund mit mir reden. Als wäre ich auch seine beste Freundin gewesen und wir uns sehr nahe gestanden hätten. Nein nicht hätten! Denn irgendwie, ich weiß wirklich nicht wieso, ist meine ganze Seele, mein Herz... Wie soll ich das beschreiben... Mein ganzes Ich ist davon überzeugt, dass Michael noch lebt. So und jetzt kommt nicht auf die Idee mir zu sagen, dass er tot ist. Das weiß ich auch... irgendwie. Jedenfalls mein Verstand weiß das... Aber der Rest von mir weigert sich das zu glauben. Ich weiß, Michael ist noch da... Nur irgendwie anders. Versteht mich nicht falsch, ich hab keine Ahnung, was nach dem Tod kommen könnte. Ich gehöre auch keiner Religion an. Ich weiß aber, dass noch etwas kommt, denn Michael ist noch da. Ich fühle ihn, wenn ich seine Musik höre, wenn ich abends mit ihm rede (ja, ich bin offensichtlich komplett bescheuert, aber ich rede wirklich jeden Abend mit ihm, weil ich das Gefühl habe, er interessiert sich für das, was ich sage) einfach wenn ich irgendwo bin und nachdenke. Ich spüre immer, dass er in meiner Nähe ist und auf mich aufpasst (Auch wenn das vermutlich totaler Schwachsinn ist. Als würde sich ein gefeierter Weltstar für ein 15 jähriges Mädchen interessieren, das so naiv und dumm ist zu denken, sie würde mit ihm reden.). Ja, ich bin 15, gut erkannt. Das heißt zu seinem Tod war ich gerade einmal 10. In dem Alter habe ich mir natürlich noch keine Gedanken über ihn gemacht. Das kam erst mit 13/14, als ich begann, mich für Musik zu interessieren. Als ich das erste Mal ein Lied von Michael Jackson (bewusst) gehört habe (es war der Earth Song), fing ich sofort an zu weinen. Ich konnte kein bisschen Englisch, ich verstand kein Wort von dem, was er sagte, ich wusste nur, dass es wichtig war. Als ich das nächste Mal ein Michael-Jackson-Lied hörte, fragte ich meine Mutter, von wem das Lied ist und ob wir nicht zu einem Konzert von dem Sänger fahren könnten. Sie sagte mir, dass der Sänger, also Michael, gestorben sei. Ich lief sofort in mein Zimmer, schloss die Tür und weinte stundenlang. Zu diesem Moment, war mir noch nicht klar, was für ein großartiger Mensch er war. Ich wusste rein gar nichts über ihn. Ich wusste nur, dass sein Tod ein schrecklicher Verlust und das schlimmste, was hätte passieren können war. Als ich begann mich über Michael zu informieren, war es, als lernte ich ihn kennen. Ich kaufte mir CD's von dem Geld was ich gespart hatte, wünschte mir alles Mögliche zu Geburtstagen oder Weihnachtsfeiern und und kämpfte mich durch sämtliche Lebensläufe. Außerdem lernte ich wie eine Besessene Englisch, um endlich verstehen zu können, was er mir sagte. Meine Eltern bemerkten, wie sehr ich mich für Michael interessierte und machten ihn bei jeder Gelegenheit schlecht (So sind meine Eltern. Versucht gar nicht erst zu verstehen, warum sie über alles herziehen, was ich mag.). Mal waren es seine Schönheits-OPs, die ihnen nicht passten (Er wusste, dass seine Haut durch Vitiligo weiß werden würde und hat sich die Nase so umoperieren lassen, dass sie zu seiner neuen Hautfarbe passte.), dann mochten sie seine Nase, die er vor den OPs hatte nicht (Als ob er was für sein Aussehen könnte.), wieder ein anderes Mal hieß es, er sei pädophil (Der (jetzt erwachsene) Junge hat zugegeben, dass er gelogen hat und Michael ihn nie abgefasst, geschweige denn vergewaltigt hat.) und irgendwann hieß es auch mal, dass er so ein hübscher Neger (ja, meine Eltern verwenden dieses Wort. Ich finde es auch schrecklich) war (ja, meine Eltern widersprechen sich häufig und glauben dann noch Recht zu haben) und dass es ja wirklich nicht hätte sein müssen, dass er sich hat bleichen lassen (Er hat sich nicht bleichen lassen, er hatte Vitiligo.). Ich habe meine Eltern nie so gehasst, wie zu dieser Zeit. Wenn sie jetzt noch solche Bemerkungen machen, stehe ich auf und gehe in mein Zimmer, denn das brauche ich echt nicht. Ich werde schon so immer dumm angeguckt, wenn ich sage, dass ich Michael Jackson toll finde, dann will ich wenigstens zu Hause meine Ruhe haben. Auch jetzt noch, wo die letzten Bemerkungen schon ziemlich lange her sind, nehme ich sie meinen Eltern immer noch übel. Das ist auch einer der Gründe, warum ich Michael Jacksons Musik nur alleine in meinem Zimmer, bei geschlossener Tür, mit Kopfhörern und Lautstärke auf Anschlag höre. Der andere Grund ist, dass ich in meinem kleinen verdrehten Kopf denke, dass die Musik nur allein für mich bestimmt ist. Ich weiß ganz genau, dass das der größte Stuss ist, den ich je von mir gegeben habe, aber für mich ist ja das Hören seiner Lieder so, als würde er ein Gespräch mit mir führen. Und wenn er mit mir redet, ist das, was er zu mir sagt, etwas, was nur ihn und mich etwas angeht. Außerdem fange ich bei einem Großteil der Lieder wieder an zu weinen und das kommt in der Öffentlichkeit wohl nicht so gut. Der letzte Grund, warum ich alleine seine Musik höre, ist einfach, weil ich meine Familie unwürdig finde. Wer über den tollsten Menschen, den unser Planet beherbergt hat, lästert, der hat es meiner Meinung nach auch nicht verdient, zu hören, was er sagt. Und weil er für mich der tollste Mensch überhaupt ist und irgendwie auch als mein bester Freund immer für mich da ist und sich außerdem noch wie kein anderer Star um benachteiligte Kinder gekümmert hat ist er für mich nicht nur der King of Pop, Rock and Soul (wurde später gekürzt, aber immer noch besser als "Der, mit dem Handschuh" (Ursprüngliche Bezeichnung von VIVA)), sondern eben der "King of f*cking everything".

23.6.14 19:16

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